Rechtsberatung zu Künstlicher Intelligenz (KI) — Titelbild der RoNa-Legal-Leistungsseite

Technologie & Innovation

Rechtsberatung zu Künstlicher Intelligenz (KI)

EU-AI-Act-Compliance, KI-Strategie der Türkei, GPAI-Pflichten und strategische Beratung zu branchenspezifischen KI-Anwendungen.

Rechtssicherheit und strategische Compliance im KI-Zeitalter

Künstliche Intelligenz ist nicht bloß Code, sondern ein „Kandidat für Rechtssubjektivität“ mit rechtlichen Konsequenzen. Wo die Technik dem Recht davoneilt, ist jede Zeile Ihres Algorithmus ein potenzielles Haftungsfeld.

Rona Legal berät proaktiv (präventiv): Wir werden tätig, bevor Probleme entstehen. Mit unserer Expertise zum EU AI Act, zur algorithmischen Haftung, zu Urheberrechtsstreitigkeiten rund um generative KI und zur Deepfake-Regulierung bauen wir die rechtliche Infrastruktur für Ihre Technologieunternehmen.

Unsere Leistungen und Kompetenzfelder

Beratung zum EU AI Act

Der EU AI Act, 2024 von der Europäischen Union verabschiedet und ab 2026 vollständig wirksam, ist das erste umfassende Gesetzeswerk, das KI-Systeme nach Risikostufen reguliert.

Konformitätsbewertung für Hochrisiko-KI-Systeme

Wir prüfen die rechtliche Konformität von Hochrisiko-Systemen wie biometrischer Identifizierung, Steuerung kritischer Infrastrukturen, Kredit-Scoring und Recruiting-Algorithmen.

Technische Dokumentation und Risikomanagementsysteme

Erstellung der vom AI Act vorgeschriebenen technischen Dokumentation, Aufbau von Risikomanagementsystemen und Einrichtung kontinuierlicher Überwachungsmechanismen.

„Brüssel-Effekt“ und türkische Exporteure

Analyse der Compliance-Pflichten für türkische Unternehmen, die KI-Produkte auf dem EU-Markt anbieten. Auch außerhalb der EU gilt das Gesetz für Sie, sobald Sie Daten von EU-Bürgern verarbeiten oder den EU-Markt bedienen.

⚠️ Warnung: Verstöße gegen den AI Act werden mit umsatzbasierten Geldbußen geahndet (bis zu 7 % des weltweiten Umsatzes oder 35 Mio. €).

Generative KI und geistiges Eigentum

Die urheberrechtlichen Fragen, die LLMs und Bildgenerierungsmodelle wie ChatGPT, Midjourney und Stable Diffusion aufwerfen, werden zunehmend komplex.

Prompt Engineering und Urheberrechtsschutz

Der Status KI-generierter Inhalte im Urheberrecht: Rein KI-generierte Inhalte gelten nicht als Werk; hybride Werke mit menschlichem Eingriff und redaktioneller Bearbeitung können hingegen Schutz genießen.

Modelltraining und Data-Mining-Risiken

Die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke in Trainingsdaten-Prozessen. Sammelklagen gegen Unternehmen wie OpenAI und Stability AI sowie richtungsweisende Entscheidungen in der Türkei.

Registrierungsverfahren für Software und Algorithmen

Patentanmeldungen, Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Know-how-Strategien. Der Schutz von KI-Modellen als „Erfindungen“.

Datenethik und algorithmische Transparenz

„Black-Box“-Algorithmen transparent machen und die Einhaltung der Antidiskriminierungsgesetze sicherstellen.

Erklärbarkeit von „Black-Box“-Algorithmen

Erklärbarkeitsanforderungen aus DSGVO und AI Act. Verpflichtend insbesondere für KI-Systeme in Kredit-, Beschäftigungs- und juristischen Entscheidungsprozessen.

KI-Bias und Antidiskriminierungs-Compliance

Klagen wegen algorithmischer Diskriminierung: rechtliche Haftung und Prüfverfahren für Modelle, die in geschützten Kategorien wie ethnischer Herkunft, Geschlecht und Religion verzerrte Ergebnisse liefern.

Recht der Deepfakes und synthetischen Medien

Die Auswirkungen von Audio- und Videomanipulationstechnologien auf Persönlichkeitsrechte und die strafrechtliche Verantwortlichkeit.

Schutz der Persönlichkeitsrechte und Strafanzeigen

Rechtliche Schritte gegen Personen und Plattformen, die Deepfakes einsetzen, nach den Vorschriften des türkischen Strafgesetzbuchs (rechtswidrige Aufzeichnung personenbezogener Daten, Beleidigung, Verletzung der Privatsphäre).

Transparenzpflichten

Der AI Act und die entstehende nationale Gesetzgebung schreiben vor, synthetische Inhalte mit dem Hinweis „KI-generiert“ zu kennzeichnen.

Häufig gestellte Fragen

❓ Ist mein Unternehmen vom EU AI Act betroffen?

Ja — wenn Sie Daten von EU-Bürgern verarbeiten oder Produkte auf dem EU-Markt anbieten, gilt das Gesetz für Sie. Insbesondere bei Hochrisiko-Systemen (biometrische Identifizierung, Kredit-Scoring, Recruiting-Algorithmen) drohen empfindliche Geldbußen (umsatzbasiert, bis zu 7 % oder 35 Mio. €).

💡 Empfehlung von Rona Legal: Lassen Sie umgehend eine Compliance-Bewertung durchführen. Das Bußgeldrisiko steigt nach 2026 deutlich.

❓ Liegt das Urheberrecht an Texten, die ich mit ChatGPT schreibe, bei mir?

Nach türkischem Recht muss ein Werk die „Persönlichkeit“ des Urhebers tragen (Spuren der Individualität). Rein KI-generierte Inhalte gelten nicht als Werk; hybride Werke mit menschlichem Eingriff und Bearbeitung können hingegen Schutz genießen.

💡 Praktische Lösung: Dokumentieren Sie Ihren Prompt- und Bearbeitungsprozess. Können Sie das Maß Ihres „schöpferischen Beitrags“ nachweisen, können Sie Schutz als hybrides Werk geltend machen.

❓ Gegen unser KI-System wurde wegen angeblicher Diskriminierung geklagt. Was sollten wir tun?

Klagen wegen algorithmischer Diskriminierung nehmen zu. Der erste Schritt ist ein unabhängiges Audit der Modellleistung. Berichte zu Bias-Erkennung und Fairness-Tests bilden das Fundament Ihrer Verteidigung.

💡 Leistung von Rona Legal: Gemeinsam mit technischen Sachverständigen erstellen wir den Prüfbericht zu Ihrem Algorithmus und entwickeln Ihre Verteidigungsstrategie.

Schützen Sie Ihre Algorithmen vor rechtlichen Risiken

Bauen Sie die rechtliche Infrastruktur für Ihre KI-Projekte auf. Kontaktieren Sie uns für fachkundige Beratung zu EU-AI-Act-Compliance, Urheberrecht, Datenethik und algorithmischer Haftung.

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